die Projektthemen
Projekt . Kompetenzen . Themen . Qualifizierungsprozess
Das
Projekt :chemergie umfasst vielfältige Themenfelder. Folgende
Schwerpunkte soll das neue Kompetenzzentrum :chemergie sowohl
konzeptionell als auch räumlich „unter einem Dach“ vereinen:
- Bildung/Qualifizierung: Ausbau und Profilschärfung der Aus-/Weiterbildung an der Schnittstelle Chemie/Energie durch Förderung und Stärkung des engen Transfers zwischen Wissenschaft und Anwendern. Mit der ansässigen Rhein-Erft-Akademie, seit März 2010 eine Institution der Stiftung Bildung & Handwerk, ist eine Bildungseinrichtung am Standort vorhanden, die aufgeschlossen ist gegenüber innovativen Themenfeldern. Die Schnittstellenthematik :chemergie soll somit auch in die Lehre eingebracht werden können. Gleichzeitig kann an der Technik vor Ort (u.a. Wasserstofftechnologie) gelernt werden.
- Demonstration: Errichtung, Betrieb und Präsentation von Pilotanlagen im Kompetenzbereich :chemergie – aktuell die innovative Wasserstoff-Technologie: Die Wasserstoff-Tankstelle wurde als erster Impuls von den Stadtwerken Hürth im Mai 2010 eröffnet. Die zwei Wasserstoffbusse, die künftig im Linienbetrieb im Hürther Stadtbusnetz eingesetzt werden, gehen voraussichtlich im September 2010 in Betrieb. Darüber hinaus ist ein Brennstoffzellen-Blockheizkraftwerk mit einer Leistung von 50 KWel mit zusätzlicher thermischer Anbindung in Planung. Die Federführung für die Wasserstoffprojekte liegt bei der Wasserstoffinitiative HyCologne.
- Wissenstransfer: Plattform des Austausches von Informationen/Wissen und Präsentation regionaler Unternehmen sowie deren Produkte und Kompetenzen für Fachleute und die interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen. Zu diesem Zweck wird eine Informationseinheit am Projektstandort errichtet (Info- und Seminargebäude).
- Adressbildung und Öffentlichkeit: Neugestaltung eines einladenden Ortes, einer „Adresse“; Substitution der starren Werksgrenzen durch eine Membran zum Austausch zwischen Industrie, Produktion, Wissenschaft, Bildung und Öffentlichkeit. Zu diesem Zweck soll zum einen die städtebauliche Aufwertung des Eingangsbereiches als auch die starke Einbindung der Rhein-Erft-Akademie beitragen, die sich aktuell noch hinter dem Werkszaun der Infraserv Knapsack befindet.






























