der Projektstandort
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Der Industriehügel Knapsack ist ein Industriegebiet der Groß- und Schwerindustrie im Süden des an Köln angrenzenden Hürther Stadtgebietes mit einer Größe von etwa 280 ha.
Rund um das Industriegebiet wurde seit Beginn des 19. Jh. bis in die 1980er Jahre hinein Braunkohletagebau betrieben. Somit hat sich ein isolierter Hügel abseits der wichtigen stadträumlichen Strukturen und ohne Anbindung an das örtliche Fuß- und Radwegenetz heraus gebildet. Der Knapsacker Hügel gliedert sich in die beiden Werksteile Knapsack im Osten und Hürth im Westen.
Der Chemiepark umfasst den Hürther und Knapsacker Werksteil. Er ist ein lokaler Verbund internationaler Unternehmen, die gemeinsam in einem 180 ha großen, voll erschlossenen Industriegebiet überwiegend chemische Vor- und Zwischenprodukte für die weiterverarbeitende Industrie produzieren [Kunststoffe, Pflanzenschutzmittel, etc.]. Hier sind zur Zeit ein halbes Dutzend »Global Player« und zahlreiche mittelständige Unternehmen angesiedelt. Betreiber und industrieller Dienstleister ist die Infraserv Knapsack. Mit einem Umsatz von rund einer Milliarde Euro und dem Angebot von 2.200 Arbeitsplätzen ist der Chemiepark Knapsack einer der bedeutendsten Arbeitgeber der Stadt Hürth. Neben der Produktion etablieren sich auf dem Chemieparkgelände gegenwärtig neue Energieanbieter mit innovativen, effizienten und ressourcensparenden Technologien [z.B. GuD-Kraftwerk, EBS-Kraftwerk].
Traditioneller Energieanbieter auf dem Knapsacker Hügel ist die RWE Power AG, Betreiber des Kraftwerks Goldenberg - eines der in den 1960er und 1970er Jahren größten und wichtigsten Braunkohlekraftwerke in Europa - sowie der Brikettfabrik Berrenrath. Das Kraftwerk produziert Strom und Abwärme, die in das inzwischen 120 km umfassende Hürther Fernwärmenetz eingespeist wird.

































