Projektstandort heute
Standortinfo . gestern . heute
Schon
heute nimmt der Knapsacker Hügel
regional und auch
überregional eine wichtige Rolle ein, die
durch die
Ausnutzung der vorhandenen Potenziale weiter ausgebaut werden
kann.
Potenzial
Bildung, Transparenz und Öffentlichkeit – die Rhein Erft-Akademie
Knapsack
etabliert sich zunehmend als Wissens- und Lernstandort für
fachspezifische
Ausbildung. Schon heute hält die im Chemiepark ansässige, im Jahr 2003
gegründete Rhein-Erft-Akademie ein breites unternehmensorientiertes
Bildungsangebot vor, das seit dem Jahr 2008 um berufsbegleitende
Bechelor- und
Masterstudiengänge erweitert worden ist. Aktuell wird der Aufbau einer
privaten
Berufsschule sowie der privaten Fachhochschule FHM-TEC Rheinland
vorbereitet. Der
Rhein-Erft-Akademie kommt somit eine besondere Schlüsselfunktion für
die wissenschaftliche
Begleitung des Projektes sowie für die Öffnung und Transparenz des
Knapsacker Hügels
zu.

Potenzial
Wasserstoffcluster – HyCologne
Mit der
regionalen Wasserstoffinitiative HyCologne hat sich in den vergangenen
Jahren
ein erfolgreiches standortspezifisches Cluster in Hürth-Knapsack
etabliert. Auf
dem Knapsacker Hügel fällt wie an anderen Standorten der chemischen
Industrie
Wasserstoff in großen Mengen als Nebenprodukt aus der Chemieproduktion
an. Im
Rahmen des Projektes »chemergy :transport« wird im Frühjahr 2010 mit
der
Errichtung einer Wasserstofftankstelle am Werkseingang Hürth des
Chemieparks
begonnen. Ab April 2010 sollen die ersten beiden Wasserstoffbusse in
Betrieb
gehen. Sie werden u.a. im Hürther Stadtbusnetz eingesetzt. Langfristig
sollen
weitere Busse mit Wasserstoff- bzw. Brennstoffzellentechnologie in
Hürth in Betrieb
gehen. Darüber hinaus ist die Errichtung eines
Brennstoffzellenkraftwerkes in
Hürth Knapsack in der Planung.
Potenzial
neue Technologien
Heute sind
auf dem Knapsacker Hügel viele richtungsweisende Unternehmen ansässig,
die vorrangig
aus dem Energie- und Chemiebereich stammen. Neben der Produktion
chemischer
Vor- und Zwischenprodukte für die weiterverarbeitende Industrie
etablieren sich
auf dem Gelände gegenwärtig neue Energieanbieter mit innovativen,
effizienten
und ressourcensparenden Technologien [z.B. GuD-Kraftwerk,
EBS-Kraftwerk].
Darüber hinaus wurde durch RWE Anfang September 2008 der Neubau eines
hochmodernen Braunkohlekraftwerks am Standort beschlossen, das aufgrund
seiner
integrierten Kohlevergasung sowie CO2-Abtrennung und -speicherung nach
eigenen
Angaben international als »Leuchtturmprojekt« gilt [CCS-Technologie].
Weitere
Kraftwerkneubauten sind in der Planung.






































