header photo

:chemergie

Schnittstellenkompetenz  zwischen Chemie und Energie

Projektstandort gestern   

Standortinfo . gestern . heute 

Ausgangspunkt der industriellen Entwicklung war der Braukohleabbau in der Grube Vereinigte Ville. Dank preiswerter Energieressourcen siedelten sich hier bis zum ersten Weltkrieg zahlreiche Unternehmen der Kohlechemie und der Energieproduktion an. Diese Strukturen prägten den Standort bis in die jüngere Vergangenheit hinein.

Mit der Stilllegung der Brikettfabriken im Jahr 1975 und der Einstellung der Braunkohlenförderung auf dem Hürther Stadtgebiet in den 1980er Jahren wurde in Knapsack ein durchgreifender Strukturwandel eingeleitet, der das Standortprofil, die räumliche Struktur und die Unternehmensstruktur nachhaltig verändert hat.

Nach der Umstrukturierung des Mutterkonzerns Hoechst AG wurde das Werk Hoechst Knapsack im Jahr 1998 in einen offenen Chemiepark umgewandelt – der erste seiner Art in Deutschland. Aus dem ehemals unternehmenshomogenen Industriekomplex wurde ein Firmenverbund mit unternehmerisch voneinander selbständigen und unabhängigen Standortteilnehmern unter dem Dach der neu gegründeten Dienstleistungs- und Betreibergesellschaft Infraserv Knapsack.

Standort im Überblick

Der Projektstandort befindet sich im Süden des Hürther Stadtgebietes und umfasst eine Gesamtfläche von rund 280 ha. Er umfasst die beiden Areals 

Der Chemiepark Knapsack ist ein lokaler Verbund internationaler Unternehmen, die gemeinsam in einem 180 ha großen, voll erschlossenen Industriegebiet produzieren. Mit einem Umsatz von rund einer Milliarde Euro und dem Angebot von ca. 2.200 Arbeitsplätzen ist der Chemiepark Knapsack der bedeutendste Arbeitgeber der Stadt Hürth. 

Traditioneller Energieanbieter auf dem Knapsacker Hügel ist die RWE Power AG, Betreiber des Kraftwerks Goldenberg.