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:chemergie

Schnittstellenkompetenz  zwischen Chemie und Energie

:gärten der technik   

Gärten der Technik . Regionale 2010 

Als regionale Innovationszentren bearbeiten die :gärten der technik beispielhaft wichtige Zukunftsfragen und machen die Faszination technischer Berufe und deren Kompetenzen auf eindrucksvolle Art und Weise sichtbar. Die interessierte Bevölkerung bekommt Einblick in das Geschehen vor Ort und erfährt wesentliche Zusammenhänge der großen technischen Anlagen in Hürth-Knapsack. 

Mit :chemergie sollen somit die Grundsätze, die für alle :gärten der technik-Projekt gleichermaßen gelten, aktiv umgesetzt werden. Statt einer Produktion und Forschung "hinter dem Zaun", von der niemand etwas mitbekommt, sollen innovative und zukunftsfähige Projekte einer interessierten Öffentlichkeit selbstbewusst präsentiert und vermittelt werden. Anwohner, Schulklassen, Bürger und Fachleute sollen die Möglichkeit bekommen, Innovation und Forschung authentisch mitzuerleben und für die Zukunft der Gesellschaft wesentliche Zusammenhänge besser nachzuvollziehen.

Das Projekt :chemergie dient als Teil der Projektfamilie der :gärten der technik der besseren Wahrnehmung und Nachvollziehbarkeit der am Standort vorhandenen Technologien und Innovationen für die Gesellschaft. Als Ort des Austauschs, der Information sowie als regionales Kompetenzzentrum erfordert :chemergie eine Neugestaltung bzw. Neuausrichtung des Eingangsbereichs mit einer neuen Öffnung nach außen.


Bildquelle: Regionale 2010

Standortkompetenzen ins "rechte Licht" gerückt

Alle Projektbausteine von :chemergie dienen der öffentlichen Ansprache, um ein in der Öffentlichkeit oftmals antiquiertes Bild der Großindustriezweige Chemie und Energie mit seinen vielfältigen innovativen Potenzialen „ins rechte Licht“ zu rücken und somit auch gegebenenfalls bestehende Vorbehalte auszuräumen, die auf einer Unkenntnis.

Im Chemiepark Knapsack werden fast ausschließlich Zwischenprodukte gefertigt, die Grundlage einer weiteren Verarbeitung sind. Somit wird vielen Außenstehenden nicht bewusst, welchen Nutzen die hier hergestellten Produkte überhaupt haben. Ziel von :chemergie ist es somit auch, anschaulich darzustellen, welche fertigen Güter aus diesen Zwischenprodukten entstehen und wo sie dem Endverbraucher auf nützliche Weise im Alltag wieder begegnen, z.B. als Landebahnenteiser, Pflanzenschutzmittel, Joghurtbecher oder auch als Innenausstattung im Auto.

:gärten der technik

Die Projekte im Netzwerk der :gärten der technik, die im Rahmen der Regionale 2010 entwickelt werden, sind keine Gärten im herkömmlichen Sinne, sondern zugängliche Forschungs- und Produktionsstandorte, die den gesellschaftlichen Umgang mit Natur[wissenschaft] thematisieren und ihre „Übersetzung“ in Industrien und wirtschaftliche Entwicklung des Rheinlands sichtbar machen. Sie sind künstliche, durch den kompetenten Eingriff des Menschen gestaltete [Forschungs- oder Produktions-] Landschaften.

Die Idee der ,:gärten der technik’ ist es, in der Region Köln/ Bonn ein Netzwerk außer[hoch]­schulischer Lernorte und ingenieurtechnischer sowie naturwissenschaftlicher Innovations- und Erlebnisorte zu schaffen, bei gleichzeitig zukunftsgewandter Weiterentwicklung und [Neu]Ausrichtung der Standorte. An realen, authentischen Orten in der Region sollen Innovation, Faszination und Kompetenz der hiesigen aktiven Technologie und lebendigen Wissenschafts- standorte vermittelt werden.