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:chemergie

Schnittstellenkompetenz  zwischen Chemie und Energie

räumliche Ausgestaltung   

Das Konzept sieht die Errichtung eines so genannten Multifunktionsbandes vor, eine lang gestreckte Dachkonstruktion, die sämtliche Funktionen des Kompetenzzentrums integriert und gleichzeitig eine neue Eingangssituation schafft. Sämtliche Nutzungen und Angebote des Kompetenzzentrums sind vor dem Werkszaun angeordnet und verleihen dem Standort mehr Transparenz und eine stärkere Außenwirkung. In das Multifunktionsband  integriert sind der Werkschutz mit Pforte und das Logistik-Center, die Wasserstofftankstelle sowie der Info- und Seminarpavillon , der mehrere multifunktional nutzbare Räume umfasst, die für Seminare, Tagungen, Information und Präsentation flexibel eingesetzt werden sollen.


Zusammen mit dem Multifunktionsband bildet der Science Tower den Auftakt zum Eingang Hürth. Indem er die Materialität der Akademiegebäude erhält und über einen transparenten Abschluss als Panorama-Plattform fungiert, wird er zu einer Landmarke, welche Einblicke in das Industrieareal sowie weite Ausblicke in die Umgebung ermöglicht und über die Fernwirkung dem öffentlichen, repräsentativen Charakter des Kompetenzstandortes Rechnung trägt.

Darüber hinaus erfordert die Neuausrichtung des Standortes Hürth-Knapsack eine gestalterische und funktionale Neuordnung der Multifunktionsflächen (Grün-/Frei- und Verkehrsflächen). Das Umfeld des neu entstehenden regionalen Kompetenzzentrums :chemergie soll optimale Bedingungen für die funktionale Abwicklung von Mitarbeiter-, Besucher- und Stoffströmen anbieten und gleichzeitig ein attraktives Entree für Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit herstellen.

Umsetzung des Siegerentwurfes

Im Rahmen eines städtebaulich- architektonischen Wettbewerbes, der im Herbst 2008/Frühjahr 2009 für :chemergie durchgeführt worden ist, wurden u.a. erste Ansätze zur räumlichen Ausgestaltung des Kompetenzzentrums :chemergie am Werkseingang Tor Hürth der Infraserv entwickelt. 

Die Berliner Bürogemeinschaft bbz Landschaftsarchitekten & arch42 ging als erster Preisträger aus diesem Wettbewerb hervor und erarbeitet aktuell vertiefende Planungen. 

Kern der räumlichen Ausgestaltung stellt die Entwicklung eines attraktiven Eingangsbereichs am Werkstor Hürth der Infraserv Knapsack dar, der den Bedürfnissen und Anforderungen des neu entstehenden regionalen Kompetenzzentrums gerecht wird.